spring roasters is the roastery behind Café frühling («spring») in Basel, Switzerland. frühling was among the first coffee shops in Switzerland serving specialty drip coffee. It is our aim to develop the best roast profiles to highlight the typical taste of each coffee in your cup.
Because great coffee is different from coffee to coffee…

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© 2017 springroasters & Kaffeemacher GmbH

Author: Benjamin

spring roasters / Articles posted by Benjamin

Agniezka Rojewska wird polnische Meisterin – Gratulation!

Wir sind überglücklich. Nach zwei zweiten Plätzen an den Swiss Coffee Championships folgt nun ein erster Platz an den polnischen Baristameisterschaften. Anfang Januar hat uns Agniezka Rojewska gefragt, ob wir für sie für die polnische Meisterschaft rösten wollen. Wir waren sofort Feuer und Flamme und mit Enthusiasmus dabei. Agniezka hatte den Kaffee bereits ausgewählt. Ein Typica Lot von La Palma y el Tucan aus Kolumbien, ein herausragend prozessierte und viel dekorierter Kaffee. Wir haben uns mit Freude in die Arbeit gestürzt und einige Röstprofile entwickelt. Anfang Februar haben wir dann zusammen mit Agniezka das Fine tuning bei uns in der Kaffeemacher-Akademie gemacht. Und gestern dann die grosse Stunde! Mit einer grandiosen Präsentation und technisch perfekt hat Agniezka dominant die polnische Meisterschaft gewonnen. Was für eine Ehre für uns, dass wir hier als Röster einen kleinen Teil beisteuern konnten....

Die schönste Messe | Authentica

Mit den spring roasters haben wir an der Authentica zum ersten Mal unsere Kaffees einer breiten Öffentlichkeit vorgeführt. Und was sollen wir sagen: wir waren von den Rückmeldungen hin und weg. Die Kaffees kamen sehr gut an: der frühlings-Hausblend und vor allem der 18-Conejo flossen in Strömen. Viele Gäste kamen mehrmals und die anderen Aussteller waren gern und viel gesehen Gäste an unserem Stand. Das war für uns als kleine Rösterei die sich auch erst auf dem Markt zurechtfinden muss eine ganz tolle Erfahrung. Dazu beigetragen hat sicher die besondere Qualität der Authentica als Messe. Zwar waren wir mit den spring roasters zum ersten Mal auf einer Messe präsent. Als Baristi und Kaffeemacher haben wir in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen an unterschiedlichsten Orten gesammelt. Für uns gibt es keine schönere Messe als die Authentica. Rund 60 Kleinproduzenten stellen ihre Produkte vor, sind selbst am Stand und zeigen ihr Handwerk. Sie drehen Seile, weben Tücher, kreieren Gewürze, «upcyclen» Möbel, kredenzen Getränke. Es ist eine freundliche, offene, interessierte und sehr kollegiale Atmosphäre die unter den Ausstellern herrscht. Was uns besonders begeistert hat ist jedoch die Offenheit, Neugier und das ehrliche Interesse der Besucher dieser Messe. Oft haben wir Kaffeeproduzenten, Röster und Baristi als Hauptaufgabe, Kaffee als Koffein-Lieferanten zu servieren. Kaffee als Genussgetränk servieren wir auch sehr oft, wobei der Kaffee nur selten Ausgangspunkt für ein ausgiebiges Gespräch ist (ausser er schmeckt nicht), bei dem es um Hintergründe und Geschichten geht. Bei der Authentica hatte eben genau das Platz und wurde aktiv gefragt. Wir durften erzählen, was unsere beiden Espressi und unsere beiden Filterkaffees ausmacht. Die Gäste wollten den Unterschied schmecken und haben sich auf beides eingelassen. Sie haben aktiv nachgefragt und aktiv Rückmeldungen gegeben. Wir wurden als Röster und Baristi in unserer Tätigkeit als Kaffeeexperten ernst genommen und geschätzt. Es war offensichtlich, dass zu dieser Messe sehr interessierte Menschen kamen, mit einer grossen Offenheit sich von Fachleuten in ihre Welt einführen zu lassen. Für uns war das eine grosse Freude. Unser Barista-Kollege Michael Lagnaz, der am Samstag mit am Stand, war fasste es so zusammen: «Das war für mich als Barista einer der schönsten Tage in diesem Beruf. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.»...

Salome Lützelschwab neue Co-Leiterin bei den spring roasters

Wir springen vor Freude im Dreieck. Die spring roasters kriegen Zuwachs. Salome Lützelschwab steigt bei uns ein. Gemeinsam mit Felix wird sie in Zukunft die Geschicke der spring roasters leiten. Salome ist schon lange eng verbunden mit den Kaffeemachern, hat viele Jahre als Barista in der Gastronomie gearbeitet. Kaffee-technisch ist Salome breit ausgebildet. Sie ist Barista Professional der SCA und hat ausserdem Brewing Professional abgeschlossen. 2016 rangierte sie im Schweizer Brewers Cup auf dem dritten Platz. Salome hat einen BA am Hyperwerk abgeschlossen und sich dort neben der Projektarbeit mit Gestaltung und Kaffee beschäftigt. Die letzten sieben Monate war Salome in Zentralamerika unterwegs, hat verschiedene Kaffeefarmen besucht und den bezaubernden Kontinent erforscht. Und jetzt beginnt ein neues Kapitel, sowohl für Salome als auch für uns. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit bei den spring roasters. Felix und Salome sind das neue Leitungsgespann und Benjamin Backup, in der Qualitätssicherung und im Einkauf im Hintergrund....

Wir sind demeter-zertifiziert!

Es gibt viele Zertifikate am Lebensmittel- und Landwirtschaftshimmel. Tatsächlich hat sich ein echter Zertifikatsdschungel und -markt entwickelt. Wir setzen mit unseren Kaffees lieber auf eine möglichst direkte Verbindung zu den Produzenten von denen wir Kaffee beziehen und vergewissern uns durch Gespräche, Besuche und Austausch über die Praxis wie jemand arbeitet. Von Fairtrade Zertifikaten halten wir z.B. im Bereich von Spezialitätenkaffee gar nichts. Der Rohkaffeepreis von Top-Kaffees liegt ohnehin um ein Vielfaches höher als der Fairtrade/Max Havelaar Mindestpreis (1.40 Dollar pro pound = Dollar 3.01 pro kg gewaschener Arabica). Unser bisheriger Einkaufspreis von Rohkaffee liegt im Durchschnitt bei ca. CHF 9,-. Wir arbeiten daran, euch das einmal alles zusammen zu stellen. Für ein Zertifikat haben wir uns jedoch bewusst entschieden. Wir haben die Zertifizierung für Demeter-Kaffee durchlaufen. Das ist tatsächliche eine Überzeugungsentscheidung. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft versteht das Zusammenspiel von Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen in einem Kreislauf, der darauf abzielt sich stets in einem inneren und äusseren Gleichgewicht zu bewegen. Messbar ist der Erfolg der biodynamischen Landwirtschaft konkret mit dem Blick auf den Boden (siehe DOK-Versuch fibl.org). Schmeckbar ist der Unterschied sensorisch bei vielen Produkten ebenfalls. Im Falle von Getreideprodukten wie Brot erlebe ich die Unterschiede substanziell und zwar nicht nur im Geschmack sondern auch im Wohlbefinden. Ich bin kein Fachmann für biodynamische Landwirtschaft. Es gehört aber zu meinen persönlichen Zielen für die kommenden Jahre, mich tiefer in die Landwirtschaft im allgemeinen und mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft im Besonderen hinein zu arbeiten. Es gibt viel zu lernen und zu entdecken. Mit den Spring Roasters nehmen wir in Kürze einen demeter-zertifizierten Kaffee aus Honduras ins Sortiment. Wir haben die Produzenten neulich kennen gelernt und über viele Themen gesprochen. Mich hat unter anderem interessiert, wie man auf der Farm mit den heftigen Roya-Welle (Kaffeerost, ein Pilz) der vergangenen Jahre in Zentralamerika umgegangen ist. Üblicherweise wird hier in der konventionellen Landwirtschaft mächtig die Chemie-Keule geschwungen. Auf einer biodynamischen Farm verbietet sich das. Tatsächlich erfuhren wir, dass aufgrund der Bodenqualität die Pflanzen derart kräftig waren, dass sie zwar vom Pilz befallen wurden, aber daran nicht verendeten. Mehr davon berichten wir euch, wenn der Kaffee da ist. Wir freuen uns drauf....